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Impressum
Die Portale: www.strecker-technik.de, www.zahnkette.de, www.gelenkkette.de und weiter zu Erwerbenden sind Produkte der Heinz Strecker GmbH
Firmenanschriften:
Heinz Strecker GmbH
Hartlingsgraben 2 Am Stadtgarten 1
D-36129 Gersfeld D-45879 Gelsenkirchen
Tel.: +49 / 66 56. 96 57-0 +49/ 2 09.2 25 16
Fax: +49 / 66 56. 96 57 23 + 49/ 2 09.20 31 99
Kontakt per eMail: info@strecker-technik.de
Geschäftsführer:
Dr., Dipl.-Ing. Wolfgang Strecker
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Bauarten von Technischen Ketten Bei den Bauarten der Ketten unterscheidet man in einfache Ketten für untergeordnete Zwecke und in Stahlgelenkketten.
Einfache Ketten (DIN 695) Ringkette Bei Ringketten handelt es sich um Ketten die aus ineinander greifenden Ringen bestehen, deren Enden nicht immer verbunden sind. Sie finden oft Verwendung als Schmuck- oder Zierketten
Gliederkette/Rundstahlkette Die Gliederkette ist die einfachste Kettenart, bei der die meist ovalen Kettenglieder direkt ineinandergefügt sind. Gliederketten finden z. B. als Lastketten in Kränen und als Anschlagmittel Verwendung. Die Enden der Ringe werden meist durch ein geeignetes Verfahren miteinander verbunden. (DIN 765, 766, 685 usw.). Die Glieder werden meist mittels des Stumpf- bzw. des Abbrennstumpfschweißens gefügt. Dieses Verfahren gewährleistet eine Festigkeit der Schweißnaht, die der des Grundwerkstoffes entspricht bzw. diese noch übersteigt. Die Rundstahlkette wird vornehmlich im Hebezeug eingesetzt als sog. Kettenzug. Dabei kommt es durch die Geometrieverhältnisse zum Polygoneffekt. Für die Korrosionsbeständigkeit werden Rundstahlketten auch in nicht-rostendem Edelstahl hergestellt.
Stegkette Sie ist eine spezielle Form der Gliederkette, bei der die Augenmitte durch einen Steg verstärkt ist, der ein Zuziehen des Auges und damit ein Festsetzen der Verbindung mit den nächsten Gliedern verhindert. Stegketten werden typischerweise als Ankerketten eingesetzt.
Patentkette Patentketten sind aus gestanzten Gliedern zusammengesetzt, die meist aus Messingblech von 0,5 bis 0,8 mm Dicke bestehen. Sie werden nur für untergeordnete Fälle eingesetzt, so z. B. für den Abflussstöpsel von Badewannen.
(Stahl-)Gelenkketten Es werden vor allem Stahlgelenkketten als Antriebsketten zur Übertragung von Drehmomenten verwendet (siehe Kettentrieb), vereinzelt finden sie auch Verwendung als Förderketten. Eine Erweiterung des Kettentriebs ist z. B. die an Fahrrädern verbreitete Kettenschaltung.
Gelenkketten werden nach der Art der Verbindung zwischen den Kettengliedern unterschieden.
Bolzenkette Bei dieser einfachsten Ausführung einer Gelenkkette drehen sich die Laschen auf Bolzen, die vernietet oder versplintet sind. Eine Unterart dieser Kettengattung wird nach dem Erfinder André Galle (1761–1841) auch Gallkette genannt. Eine weitere Unterart bildet die Flyerkette. Diese wird vor allem als Lastkette bei Kranen und Hebezeugen verwendet. Sie besteht nur aus Laschen und Bolzen und kann daher keine Drehmomente übertragen.
Buchsenkette Bei der Buchsenkette sitzt die innere Lasche auf einer Buchse, die sich auf dem Bolzen befindet. das zusätzliche Gelenk reduziert die Reibung und den Verschleiß.
Rollenkette (DIN 8187, DIN ISO (BS) 8188) Die Rollenkette hat in der Technik die größte Bedeutung und Verbreitung erlangt. Die inneren Laschen sitzen auf einer hier als Hülse bezeichneten Buchse, die sich auf dem Bolzen befindet. Die äußeren Laschen sitzen direkt auf dem Bolzen. Zwischen den inneren Laschen befindet sich eine Rolle auf der Hülse. Sie dient der Verschleiß- und Geräuschminderung. Anwendung findet die Rollenkette vor allem in Kettentrieben, z. B. am Fahrrad und Motorrad, sowie in vielen Antrieben an Maschinen.
Von der Rollenkette gibt es diverse Sonderbauformen, z. B. die Rotarykette. Neben den genormten Baureihen halten viele Werkstandards in den Markt Einzug um eine Bindung der Verbraucher an einen Hersteller sicherzustellen. Ein typisches Beispiel ist hier die im Landwirtschaftmaschinenbereich verbaute p38,4, die mit 0,3 mm von der Norm abweicht und einen Einsatz von Normteilen anderer Hersteller als Ersatzteile vollkommen unmöglicht macht.
Motorradketten und deren Abmessungen Eine Besonderheit bei Motorradketten ist die Sicherstellung der Schmierung durch Gummiringe oder Lamellen. Diese Ketten werden als O-Ring bzw. X-Ring-Ketten bezeichnet. Bei solchen Ketten ist das Schmierintervall verlängert, es ist jedoch bei der Reinigung darauf zu achten dass verträgliche Mittel verwendet werden. Ein Auskochen der Kette beispielsweise in Öl oder Petroleum verbietet sich.
Dünnere Ketten können zu einer effizienteren Kraftübertragung führen, sind unter Umständen der Belastung aber nicht (dauerhaft) gewachsen. Im Straßenverkehr sollte man daher die für das jeweilige Modell empfohlenen Kettenbreite nutzen, da ein Kettenriss eine ernsthafte Gefahr darstellt.
Lagerkragenkette Die Lagerkragenkette ist eine in der Fahrradtechnik gebräuchliche Sonderform der Rollenkette, bei der die Buchsen durch Auskragungen der Innenlaschen ersetzt sind. Die dadurch erreichte seitliche Flexibilität ist bei Kettenschaltungen von Vorteil.
Lamellenkette Die Lamellenkette hat besonders kleine drahtartige Glieder und erreicht damit besondere Flexibilität. Quer zur Kettenlänge angeordnete, bewegliche Lamellen dienen im stufenlosen Getriebe dazu, in die wechselnden Zahnabstände von Kegelscheiben zu greifen (siehe Kettengetriebe, CVI und PIV). Sie ist ein Zugmittel für Umschlingungsgetriebe
Zahnkette Die Zahnkette ist ein formschlüssiger Umschlingungstrieb. Sie greift mit ihren Zahnlaschen in die Verzahnung der Kettenräder ein. Diese Übernehmen die Zugkraft. Ein wesentliches Konstruktionsmerkmal ist das 2teilige Wiegegelenk. Beim Abwinkeln der Kettenglieder wiegen und rollen die beiden Gelenkzapfen aufeinander ab. Die Zahnkette ist bekannt für ihren geräuscharmen Lauf und wird international auch als Silent Chain bezeichnet.
Rotarykette Die Rotarykette ist eine Abart der Rollenkette. Statt unterschiedlicher Innen- und Außenlaschen werden nur Laschen einer Sorte verwendet. Diese sind gekröpft. Die an einem Gelenk innenliegende Lasche fungiert am nächsten Gelenk als Außenlasche. Die gekröpften Laschen geben der Kette eine große Elastizität, wodurch Belastungsstöße gut aufgefangen werden.
Scharnier- und Plattenbandketten Scharnierbandkette Scharnierbandketten, sind Förderketten die aus Platten die mit Scharnieren verbunden sind bestehen. Sie werden zum Transport von nicht zu schweren Stückgütern verwendet. Oft werden sie eingesetzt in der Verpackungstechnik,im Nassbereich oder Trockenbereich, um z.B. Flaschen oder Boxen zu Transportieren.
Plattenbandkette Plattenbandketten bestehen aus einer Basis-Rollenkette mit aufgebrachten Stahlplatten oder aufgesteckten Kunststoffplatten.
Multiflexketten Bei den Multiflexketten handelt es sich um Kunststoffketten die durch ein Gelenk verbunden sind. Der wesentliche Vorteil liegt in der Möglichkeit, sowohl Kurven- als auch Schrägförderung in einem Stang durchzuführen.
Gleiskette/Raupenkette Bei Ketten- oder Raupenfahrzeugen laufen die Räder auf einer Gleiskette, einer umlaufenden Reihe kettenartig verbundener Platten. Durch die somit gegenüber Rädern viel größere Bodenkontaktfläche erreicht das Fahrzeug eine bessere Bodenhaftung bei gleichzeitig geringerem Auflagendruck und lässt sich in ansonsten unwegsamem Gelände besser manövrieren. Einige Kettenfahrzeuge verwenden als "Kette" auch ein umlaufendes Band, meist aus Gummi, das mit einem Profil versehen ist. Diese Ketten beschädigen im Gegensatz zu Stahlgliederketten den Untergrund nicht und sind wirtschaftlicher zu fertigen (nur 1 Teil) (siehe auch Kettenpolster).
Sägekette Im Aufbau ist eine Sägekette ähnlich der Rollenkette eines Kettengetriebes. Ihre Glieder können über ein innerhalb des Kettenkreises befindliches Zahnrad bewegt werden. Zusätzlich besitzt eine Sägekette aber nach außen gerichtete messerartige Zacken, die sog. Meißel, mit welchen die Sägekette beim Umlauf über ein sog. Schwert Holz abhobeln und somit den Sägeschnitt ausführen kann.
Kugel - oder Rollenkette bei Linearführungen siehe Wälzkörperkäfig
Kunststoffkette Für bestimmte Anwendungen werden heute vermehrt Kunststoffketten eingesetzt, so z.B. zur Räumung von Boden- und Schwimmschlamm in Kläranlagen oder in der Petrochemie. Die Vorteile sind ein niedriger Energiebedarf, eine längere Lebensdauer und eine wesentlich kürzere Amortisationszeit als bei herkömmlichen Systemen.